Die zweite Erntezeit beginnt!

Trotz Trockenheit und Schneckenprobleme wächst mittlerweile einiges Essbares..

Nachdem der Garten die letzten Jahre nicht bewirtschaftet war, waren wir uns nicht sicher, was man vom ersten Jahr erwarten könne. Die Idee möglichst viel der bestehenden Substanz vor Ort wieder zum Leben zu erwecken hat überwältigend gut geklappt. Aus einem vermüllten Garten im Januar 2020 ist im August 2020 ein nicht nur für uns Gärtner*innen produktives Ökosystem geworden. Die Hitze der letzen Wochen kühlt heute das erste Mal mit einem Regenschauer ab. Der kleine Teich, den wir letzte Woche ausgruben erfreut sich schon regem Besuch von allerhand Getier. Auf einer Bank unterm Kirschbaum kann man die Insekten beim Herumschwirren an den vielen Blumen verfolgen. Die zweite Kartoffelernte steht an (Frühsorte war bereits im Anfang Juni fertig). Die erste Charge Karotten ist auch schon verspeist, aber die nächste wächst schon fleißig. Die Gurken und Zuccini versorgen uns regelmäßig mit neuen Schätzen und auch die Tomaten hängen schon schwer bepackt im Gewächshaus rum und warten nur darauf rot zu werden. Auch die Himbeeren hören gar nicht auf zu tragen und auch die Weinreben haben kräftige Reben ausgebildet, die in der Sonne glitzern. Die Stein- und Beerenfrüchte haben bereits ihren Sommerschnitt bekommen und damit einen Totholzhaufen für die Tiere im Winter bereitet. In der Hütte stapeln sich Kisten mit trocknendem Saatgut und Kräutern. Einmal die Woche treffen wir uns zum gemeinsamen Gärtnern und überlegen, was man noch so machen könnten.

Nachdem die Gründüngung eingearbeitet wurden, treiben nun schon die neuen Pflanzen für die Herbstsaison…

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