Der Herbst ist der Frühling des Winters!

Dort wo vorher Steinhaufen lagen, wachsen nun Feldsalat, Knoblauch, Zwiebeln, Zuccini, Karotten, Kartoffeln, Rote Beete und Mangold…

Der Abfall ist erst seit knappen 6 Monaten aus dem Garten und wir haben an einigen Stellen bereits die nächste Fruchtfolge. So unglaublich! Wer hätte das gedacht, dass dieser Garten im ersten Jahr schon so eine produktive Oase wird? Die letzten Tage bin ich oft stundenlang nur mit den Ernten beschäftigt gewesen. Die Feuchtigkeit der letzten Wochen hat wieder vermehrt zu hungrigen Schnecken geführt, so dass ich das Feingemüse nicht mehr direkt sähen konnte, sondern nun – über den noch reifenen Tomaten – die Herbstsalate wachsen, um dann bei geeigneter Größe nach draußen ins Beet zu können. Die geschenkte Zuccini hat ebenfalls profitiert vom neuen Nass und uns nochmal mit einer Welle lagerungsfähriger Ufo-Zuccini versorgt. Die Himbeeren sind der Wahnsinn! Die, die hinten zu viel wurden, haben wir im juli nach vorne gepflanzt und die haben sich zu einer prächtigen Naschhecke am Eingang entwickelt. Der jamaikanische Thymian liebt das Gewächshaus und wächst neben den Kukumapflanzen zu einer prächtigen Staude heran. Mal gucken, was der zu der norddeutschen Kälte sagt?! Die Obstbäume hängen noch voller Birnen, die wohl sehr lagerfähig sein, weil sie einfach nicht so richtig reif scheinen. Eigenes Saatgut haben wir auch schon gewonnen z.B. vom Salat oder auch vom Mangold. Mal gucken, wie sich das Saatgut dann nächstes Jahr entwickelt. Normalerweise werden die Pflanzen ja bei eigenem Saatgut noch kräftiger, weil es an die lokalen Bedingungen schon angepasst ist. Kräuterernte war auch schon. Die Teevorräte von uns und unseren Nächsten sind aufgefüllt für den sich schon ankündigenden Herbst 🙂