Dem Sommer entgegenwachsen!

Nachdem es im Frühling nie wirklich wärmer werden wollte und der Mai sehr verregnet war, hatten wir auf den Juni gehofft, um endlich die Jungpflanzen aus ihren Töpfen in die Erde setzen zu können. Leider zeigt sich auch der Juni bisher eher als ein schneckenfreundlicher Monat. Nun denn… Letztes Jahr war um diese Zeit alles ca. 3-4. Wochen weiter, aber es war auch sehr viel wärmer.. okay und auch trockener – was auch nicht so lustig war! Mphf!

Unser Gemeinschaftsgarten liegt im Schwemmlandbereich und verfügt zwar über eine kultivierte Deckschicht aus fruchtbarer Erde, aber darunter befindet sich der sehr ortstypische „Staunässeboden“ für diese Region. Meistens eine Verbindung aus Sand, Schluff, Ton usw. Ab einer gewissen Wassermenge kann dieser zu stehendem Wasser im Garten führen, weil nichts mehr aufgenommen bzw. weitergeleitet werden kann. Manche Pflanzen mögen das gar nicht und verfaulen oder „ertrinken“ wortwörtlich deswegen.

Aber neben all‘ dem Wettermeckern gibt es auch viel Positives zu berichten! Den Blumen scheint das nasse Wetter egal zu sein. Die Blühen nämlich trotzdem mega schön! Und die Beerensträucher sind reicht behangen mit tollen Früchten. Denen hat die Verjüngungskur scheinbar sehr gut getan. Außerdem haben es ein paar Pflanzenschätze heile aus Linz (AT) in unseren Garten geschafft und wurden (bisher) noch nicht als ausländische Delikatesse von den Schnecken auserkohren. Yay!

Mit ungetrübter Zuversicht hoffen wir weiterhin auf die bald erscheinende Sonne (aber nicht gleich mit ’ner Hitzewelle und Sonnenbrand nach 5 min…bitte) und ein paar trockene Tage am Stück, damit wir die mit Liebe vorgezogenen Zuccinis und Kürbisse usw. auch wachsen sehen können und nicht nur das Gras und die Population der Schnecken.

Das ganz unten, in schwarz-rosa-weiß-getüpfelt, ist übrigens keine salatessende Nacktschnecke, sondern ein Schnegel! Die sind super gegen Schnecken! Also bitte nicht totmachen! Danke :*