Gartenstudio

Die 25qm kleine/große Gartenhütte im Gemeinschaftsgarten hat keinen Strom- oder Wasseranschluss. Sie war bei der Übernahme des Gartens stark heruntergekommen und vollgestopft mit Müll. Nach einigen Wochen Arbeit war sie wenigstens wieder dicht und sauber. Alles was noch einigermaßen verwendbar war, wurde aus dem Müll gerettet und alles Andere verantwortungsvoll getrennt und entsorgt. So entstand z.B. ein Tagesbett aus zwei alten Holzzäunen, ein paar Randsteinen, einem Bambusteppich und 2 Liegestuhlauflagen. Etwas Farbe half mit der Helligkeit und Freundlichkeit des Inneren. Das Chemieklo funktioniert wieder. Ein Kanister enthält Trinkwasser. Ein Gaskocher hilft beim Wasser erwärmen. Eine PV-Anlage speichert Sonnenenergie, um mal das Handy oder den Laptop aufzuladen. Eine Petroleumlampe und Kerzen spenden in der Dunkelheit Licht. Ein Holzofen macht in kalten Tagen bei Bedarf stimmungsvoll warm. Das Arbeiten abseits der gärtnerischen Aufgaben ist dort eigentlich zufällig passiert. Das Wetter war so schön und ich wollte nicht in der Wohnung sitzen. Durch mobiles Internet konnte man auch vom Grünen aus super tätig werden. Hier liefen alle Fäden zusammen- von hier aus konnte man die Stadt anders denken und entdecken!

Vermüllte Gartenhütte bei Übernahme Januar 2020
Erstes Arbeiten im Gartenstudio mit Blick auf den Gemeinschaftsgarten März 2020
Autarkes „Gartenstudio“ nach einem Jahr Nutzung